… eine symbolische Welt um uns herum

Nun ist aber die soziale und kulturelle, kommunikativ konstruierte Welt, die Gegenstand jeder Kultur- und Kommunikationswissenschaft ist, eine Welt, die sich kontinuierlich und diskontinuierlich, aber jedenfalls ständig verändert (Berger/Luckmann 1980, Schütz 1971). Sie ist Produkt und Wirklichkeit der Menschen, die sich als symbolische Wesen über ihre kommunikativen Potentiale definieren. Die von ihnen konstituierte und symbolisch vermittelte Welt, in der sie als Spezies unentrinnbar leben, ist deshalb in ihrer Konstruiertheit eher fragil und versuchsweise angelegt, […]. Diese Welt besteht aus Symbolen und deren Bedeutungen, und konkrete, materielle Dinge spielen darin vor allem eine Rolle als Beispiele für Begriffe, die wir verwenden (Carey 1989), sie sind nichts, was den symbolisch vermittelten Charakter dieser Welt verändert.

Krotz, F., (2002), Medien als Ressource der Konstitution von Identität.

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