Intentionalität in Grenzen

Denn so wichtig es einerseits ist, dass sich eine akteurtheoretisch fundierte Soziologie über die unaufhebbare Transintentionalität alles handelnden Zusammenwirkens im Klaren ist: Weil die Menschen – und dies erst recht in der Moderne! – gar nicht anders können, als immer wieder zu versuchen, die Verhältnisse, unter denen sie leben, mit zu gestalten, ist andererseits eine „soziologische Aufklärung“ gefragt, die zumindest eine „Intentionalität in Grenzen“ unterstützt.

Schimank, Uwe (2002): Handeln in Konstellationen: Die reflexive Konstitution von handelndem Zusammenwirken und sozialen Strukturen. In: Altmeppen, Klaus Dieter / Thomas Hanitzsch / Carsten Schlüter (Hrsg.): Journalismustheorie: Next Generation. Soziologische Grundlegung und theoretische Innovation. Wiesbaden: VS Verlag, S. 121-137.

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