Modells

Versteht man Modelle auf Basis der allgemeinen Modelltheorie (vgl. Stachowiak 1973: 128 ff.) als komplexitätsreduzierte, systematische und gleichwohl – gegenüber dem Original – informationsreichere Darstellung von sozialer Wirklichkeit, die vor allem organisierende, heuristische und teilweise auch prognostische Funktion haben (vgl. Bentele/Beck 1994; Deutsch 1952), dann lassen diese sich als Teile oder spezifische Darstellungen von Theorien begreifen, die aver in der Regel nicht unmittelbar empirisch überprüfbar sind. […] Eine direkte Falsifikationsmöglichkeit von solchen Modellen (z.B. Merten (1997) oder Maltzke (1963)) müsste ja zum Beispiel die Nichtexistenz von Modellelementen oder -dimensionen oder eine falsche Relationierung zwischen diesen Elementen nachweisen. Allerdings kann man für oder gegen Modelle argumentieren, dies auch mit empirischen Argumenten.

Bentele & Nothaft – Das Intereffikationsmodell  – Theoretische Weiterentwicklung, empirische Konkretisierung und Desiderate (S: 67)

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